Übergang in die Schule

Vorschularbeiten mit den Kindern
Im letzten Kindergartenjahr werden die Kinder umfassend auf die Schule vorbereitet. Größter Wert wird auf das Anlegen einer ganzheitlichen Arbeitshaltung gelegt:

  • Die Vorschulkinder übernehmen Aufgaben, die sie eigenverantwortlich ausführen (z. B. Tischdecken)
  • Selbstständiger Aufbau und Vorführen eines Tischpuppenspiels
  • Die großen Kinder übernehmen Verantwortung für die Kleinen (beim Spiel, beim Aufräumen, beim An- und Ausziehen)
  • Die Kinder fertigen ein Puppenhaus an
    • Schreinern von Puppenmöbeln an der Werkbank (sägen, feilen, schleifen, bohren)
    •  Weben von 1 - 2 Teppichen
    • Nähen von Bettwäsche
    • Färben von Seidentüchern mit Pflanzenfarben
  • Anfertigen einen großen Stick- und Näharbeit (Weste für das Puppenkind und / oder eine Umhängetasche
  • Anfertigen von Stehpuppen für das Tischpuppenspiel aus ungesponnener Schafwolle und Filz.
  • Wöchentliches Spiel auf der Kinderharfe (s. Musikpädagogin)
  • Einstudieren einer Eurythmievorführung für die Eltern und jüngeren Kinder

In all diese Tätigkeiten werden die Integrationskinder selbstverständlich mit eingebunden, sie erhalten hierbei von den Erzieherinnen soviel Unterstützung wie nötig.

Vorbereitung der Eltern
Es finden ausführliche Beratungsgespräche mit Eltern und Therapeuten zur Wahl der geeigneten Schule statt und erste Kontakte mit den Schulen werden bereits im letzten Kindergartenjahr geknüpft.

Informationsveranstaltungen der umliegenden Waldorfschulen werden regelmäßig angekündigt und an die Eltern weitergegeben. Dieselbe Unterstützung erhalten selbstverständlich auch Eltern deren Kinder eine staatliche Schule besuchen werden. Auch hier werden bei Bedarf Kontakte bereits im letzten Kindergartenjahr hergestellt.